Unser Team

Wenn man uns auf der Straße fragt, was wir beruflich machen und wir antworten „Bestatter”, dann wirken die Menschen zunächst ein wenig verwirrt und meist hören wir dann Sätze wie diese: „Das hätte ich jetzt nicht gedacht!” Oder: „So siehst Du gar nicht aus!” ...
Damit Sie sich ein Bild von uns machen können, wer wir sind und was einen jeden von uns ausmacht oder auszeichnet, aber auch was uns anders macht, laden wir Sie ein, das HÖFER Team kennenzulernen. Da ein Team nur zusammen und miteinander funktioniert, stellen wir uns Ihnen in alphabethischer Reihenfolge vor:

Heinz Gorges

Als Heinz Gorges 2006 zu uns kam, betrat er - beruflich gesehen - völliges Neuland und hätte sich damals nicht ansatzweise denken können, was ihn erwarten würde. Wenn Sie ihn heute darauf ansprechen, wird er sagen, dass er glücklich ist, eine so kreative Aufgabe zu haben, dass er Arbeit gesucht und Erfüllung gefunden hat. In der Freizeit ist er gern mit Freunden zusammen oder bei schönem Wetter mit dem Motorrad im Harz unterwegs. „Heini” kann einfühlsam zuhören, kann aber auch fröhlich lachen. Liebevoll und kompetent versorgt er Verstorbene und gleichzeitig begleitet er mit seinem Herzen Angehörige, meist mit wenigen, dafür aufbauenden und tröstenden Worten. Er ist der Gewissenhafte, Überlegende im Team. Er hat alles im Blick und sieht, was ansteht. So hat er sich im Laufe der Jahre zum stellvertretenden Chef qualifiziert und vertritt diesen nicht nur in dessen Abwesenheit, sondern ist ihm eine gute und kompetente Ergänzung. Seine vielfältigen handwerklichen Fähigkeiten haben unserem Haus im Laufe der Jahre sehr gut getan. Er versteht es, neben seiner Hauptaufgabe - der Sorge um die Verstorbenen - unseren Räumen ihr ursprüngliches Flair wiederzugeben und diesen damit die Ausstrahlung von Geborgenheit zu geben. Viele, die ihn kennen, wundern sich, dass ein so feinfühliger und in gewisser Weise sensibler Mensch diese Aufgabe meistert. Wir sagen: Genau weil er so einfühlsam ist, kann er helfen. Seine Devise: „Ich kann das Leid der Menschen nicht wegnehmen, aber wenn ich durch meine Arbeit und Erfahrung ihnen helfen kann, das Leid zu tragen und einen guten Weg zu gehen, dann geht es mir gut.”

Sabine Schneider

Sie ist die gute Seele im Haus, dafür zuständig, dass alles an seinem Platz ist und in Ordnung. Sabine Schneider ist ein ausgesprochener Familienmensch. Ihr ist es wichtig, in der Familie das Schöne zusammen zu genießen aber genauso das Schwere miteinander zu tragen in einer guten und stimmigen Form. Sie hat wahrlich den berühmten „grünen Daumen” und sorgt sowohl im Haus als auch rundherum in den Blumenkästen und Kübeln für eine enorme Blütenpracht, damit alle, die kommen und vielfach nur Dunkel in und um sich spüren, aufatmen können. Kunstpflanzen oder Kitsch kommen bei ihr auf keinen Fall ins Haus. Denn in einem Haus, wo es um Leben, Sterben, Tod und Abschied geht, haben nur natürliche Elemente ihren Platz. Das ist ihr ganz wichtig und spiegelt zu 100 Prozent unser Gesamtkonzept. Wir haben im Laufe der Jahre aber auch glücklicherweise feststellen dürfen, dass wir sie überall einsetzen können, wo Not am Mann oder an der Frau ist, ob in der Beratung von Angehörigen oder auch beim Einbetten von Verstorbenen oder bei der Begleitung von Trauerfeiern. Weil ihr dieses nicht nur wichtig, sondern ehrliches Bedürfnis ist, hat sie sich mit ganz viel Hingabe und Fleiß zu einer kompetenten Begleiterin für trauernde Menschen qualifiziert, deren Rat auch wir im Team immer wieder gern einholen. So manches Mal muss sie wegen ihrer vielfältigen Begabungen einspringen, wenn es irgendwo klemmt. Das kann sie in einmaliger Weise. Dass sie immer dazu bereit ist, genau das schätzen wir alle so sehr an ihr.

Anja Steuding

Kommen Sie zu uns ins Haus oder rufen Sie an, dann werden Sie von Anja Steuding herzlich empfangen. Sie weiß, was die Menschen brauchen. Basierend auf einer breit gefächerten beruflichen Erfahrung, teilweise auch im individuellen Umgang mit Menschen in schweren Lebenssituationen, sah sie in unserer Stellenbeschreibung 2016 eine Herausforderung, sich noch einmal einem ganz anderen Bereich zu stellen. Diese Gedanken sollten gut sein. Die individuelle und warmherzige Begleitung und Betreuung von Angehörigen gehört genauso gut zu ihren Begabungen wie die Beratung von Menschen, die für ihre eigene Bestattung Vorsorge treffen möchten. Bei Anja Steuding sind Sie in guten Händen. Einen sicheren Ort für Gefühle zu schaffen, alles so zu organisieren, dass es ganz dem Wunsch der Angehörigen entspricht, das ist ihre Leidenschaft. Dabei setzt sie sich für unkonventionelle Ideen und Gedanken voll und ganz ein. Ihr ist wichtig, dass der Abschied stimmig und passend stattfinden kann. Dabei den überblick zu behalten, genau zu arbeiten und konzentriert zu organisieren das sind ihre Stärken verbunden mit viel Freude am Leben, was sich vielfach ausdrückt in ihrem herzlichen und erfrischenden Lachen. In ihrer Freizeit ist sie gern kreativ. Sie kann hervorragend mit der Nähmaschine umgehen, hört gern Musik, wobei ihr Geschmack sehr breit gefächert ist, spielt aber auch selber Klavier. Sie ist sportlich aktiv und gern mit Freunden zusammen, die sie oftmals auch gastfreundlich bewirtet, was nicht zuletzt ihre beiden erwachsenen Söhne hoch zu schätzen wissen.

P. Tobias Titulaer

Unser Chef mischt sich gern ein, ist kein Mensch des geringsten Widerstandes. Wenn es darum geht, Verstorbenen einen würdevollen Abschied zu bereiten und Angehörigen einen individuellen Weg zu bahnen, kann er durchaus konfrontativ und unbequem sein. Er ist Unternehmer, damit Entscheider, wobei er gern Anregungen von Mitarbeitern und Kunden annimmt, aber durchaus auch auf seinem Standpunkt beharren kann. Es macht ihm Freude, immer auf der Suche nach neuen Wegen zu sein, die den jeweiligen Menschen in den Mittelpunkt stellen. Er ist Bestatter mit Leib und Seele und als Seelsorger hat er meist einen guten Draht nach oben, zum „CHEF”, wie er ihn liebevoll nennt. Persönlich und menschennah gestaltet er Trauerreden, die den jeweiligen Menschen mit seinem Wesen und seinen Eigenschaften in den Mittelpunkt stellen und nicht nur seine Lebensdaten. In seiner Freizeit fährt er gerne mit dem Cabrio durch den Harz oder macht seinen ersten Beruf zum Hobby: Er kocht leidenschaftlich gern.

Porträt im Buch „Menschenbilder aus der Harz- und Kyffhäuserregion” von Bodo Schwarzberg
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Christoph Ullrich

Im Jahr 2004 war Christoph Ullrich schon einmal bei uns. Damals konnten wir ihm leider nur eine Stelle zur Aushilfe anbieten. 10 Jahre ist er dann in unterschiedlichen Berufen tätig gewesen und hat gute Lebenserfahrungen sammeln dürfen. Als er nun unser Stellengesuch las, hat er sich an die Zeit bei uns erinnert, sofort das Führerhaus seines LKW verlassen und erneut seine eigentliche Berufung wiederentdeckt, worüber wir sehr glücklich sind, denn er ist eine Bereicherung für unser Team. Er handelt ruhig und überlegt, ist mehr der Mann im Hintergrund. Er kann aber auch ganz anders, nimmt, wenn es sein muss, die Zügel in die Hand und sagt, was ihm auf der Seele und dem Herzen liegt. Unserer Philosophie entsprechend ist ihm wichtig, dass der Mensch auch im Tod seine Würde und seine Einmaligkeit behält. Im Versorgungsteam hat er schnell seinen Platz gefunden, denn sowohl das handwerkliche Herrichten von Särgen, als auch die liebevolle Behandlung von Verstorbenen, die Vorbereitung und Begleitung von individuell gestalteten Abschieden sind für Christoph nicht einfach Alltagstrott und Routine, sondern er macht all dies mit Leib, Seele und viel Herz. Zum Ausgleich für seinen anspruchsvollen Dienst hat er sehr vielseitige Interessen, ist gern mit Freunden zusammen, werkelt an seinem Häuschen, welches er von Oma in Ehren übernommen hat und er unternimmt viel mit seinen beiden Hunden, die ihm treue Weggefährten sind.

© 2006-2018 Bestattungshaus HÖFER · P. Tobias Titulaer
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